Digital in die Zukunft

Schon vor Corona waren die Stadtwerke Witten ein modernes Unternehmen. Aber in puncto Digitalisierung hat die Krise für neuen Schwung gesorgt.

März 2020, die Corona-Pandemie breitet sich aus. Die Bundesregierung fordert Unternehmen auf, ihre Mitarbeiter zu schützen – bei den Stadtwerken Witten fällt die Entscheidung schnell: Die Verwaltung zieht unkompliziert ins Homeoffice um, die Arbeit läuft ungestört weiter. Meetings per Videokonferenz, Datenaustausch über gesicherte Server, gemeinsames Arbeiten an Projekten über Cloud-Lösungen – all das gehört nun schneller als gedacht zum Alltag. Schließlich sind Online-Angebote und Vernetzung für die Arbeit unverzichtbar.

Auch für die Kunden haben die Stadtwerke Witten in den letzten Jahren das digitale Angebot immer weiter ausgebaut. Beratung ist nicht nur persönlich im Kundenzentrum „impuls“ möglich, auch über Telefon, E-Mail und WhatsApp stehen die Mitarbeiter zur Verfügung und bearbeiten Anfragen individuell und schnell. Herzstück der digitalen Services für die Verbraucher ist die Website. Denn hier finden sich alle Produkte, Serviceleistungen und Informationen im Überblick. Über das Online-Kundencenter können viele Dinge ganz unkompliziert und zu jeder Zeit abgewickelt werden: Zählerstände mitteilen, Abschläge ändern, Adresse oder Bankdaten ändern, die Rechnungen oder Verbäuche einsehen – das alles klappt auch tadellos auf dem Smartphone.

Intelligente Vernetzung

Darüber hinaus hat die Digitalisierung eine große Bedeutung für die Energiewende, bei der Energieversorger eine Schlüsselrolle einnehmen. In Zukunft wird die Anzahl dezentraler und regenerativer Erzeugungsanlagen steigen. Private Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke, neue Energiespeicher – das Energiesystem von morgen besteht aus einer Reihe unterschiedlicher Teilsysteme. Dazu werden stetig neue Technologien entwickelt, die die Energieeffizienz steigern sollen. Damit diese Systeme künftig die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gewährleisten können, ist eine intelligente Vernetzung Voraussetzung.

Der Einbau von intelligenten Messsystemen (iMSys), den die Stadtwerke coronabedingt erst ab dem nächsten Jahr angehen, liefert die Grundlage für so ein modernes Energiemanagement. Die digitalen Zähler geben einen detaillierten Einblick in das Verbrauchsverhalten. Das so erlangte Wissen hilft beim Sparen von Strom, Kosten und CO2. Ein Smart Meter könnte beispielsweise in Zukunft die Waschmaschine einschalten, wenn mal viel Wind- oder Sonnenstrom entsteht und der Stromversorger dafür einen speziellen Tarif anbietet.


Service rund um die Uhr

Der bequemste und schnellste Weg zu den Stadtwerken ist das Online-Kundencenter. Einmal registriert, lassen sich hier viele Dinge online regeln. Zum Beispiel die jährliche Zählerablesung. Einfach den Zählerstand selbst ablesen und online übermitteln. Auch die Jahresrechnung landet auf Wunsch im digitalen Postfach.

Diese und weitere Online-Services gibt es unter: service.stadtwerke-witten.de