Geschichten aus dem Freibad

In der letzten Ausgabe fragten wir nach den schönsten Freibadgeschichten. Der Gewinner einer Sofortbildkamera ist Uli Kieselbach:

Er hat uns seine bewegende Kindheitserinnerung geschickt, die vermutlich viele ältere Wittener teilen:
» Es war nach dem Krieg, vieles zerstört. Die Familie Kieselbach mit ihren fünf Kindern hatte es an die Untere Pferdebachstraße verschlagen – gerade einmal drei Häuser waren hier noch bewohnbar. Die Ruinen der Kettelersiedlung an der Leostraße waren für die fünf Geschwister der einzige Spielplatz.

Das Freibad in Annen versprach während der langen, teils sehr warmen Sommermonate eine willkommene Abwechslung und Erfrischung. Der Weg dahin war damals für alle Kinder gleich: natürlich über die ‚Hühnerleiter‘ – einen schmalen Weg, der das Tal des Steinbachs an der steilsten Stelle mit der Herdecker Straße verbindet. « Der Trampelpfad existiert heute noch. Kennen Sie ihn?