Sagenumwobene Burgruine

Malerisch auf einer Lichtung direkt an der Ruhr liegt die spätmittelalterliche Burgruine Hardenstein.

Einst lebte hier der Ritter Neveling von Hardenberg, Geschichten zufolge mit einem
unsichtbaren Zwerg namens König Goldemar, der ihn vor Feinden warnte, mit ihm trank und spielte. Als ein hinterlistiger Küchenjunge versuchte, den Zwerg mit ausgestreuten Erbsen und Asche sichtbar zu machen, endete das Glück der Burgbewohner. Goldemar verfluchte sie und ward von da an nicht mehr gesehen.

Trotz ihres Verfalls ist die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert eines der Wahrzeichen von Witten und ein beliebtes Ausflugsziel bei den Besuchern des Muttentals – auch am Abend. Denn dann strahlt sie über das Ruhrufer hinweg und grüßt die Verkehrsteilnehmer auf der Herbeder Straße. Für die abendliche Beleuchtung, die Wartung und Instandhaltung sorgen die Stadtwerke Witten. Gepflegt und immer weiter erschlossen wird das Baudenkmal mit viel Herzblut durch die Burgfreunde Hardenstein e.V.